Biografia

DOMENICO MORGANTE (Monopoli, 1956), con un curriculum artistico di livello mondiale e ormai quasi cinquantennale, è oggi uno dei più importanti organisti e clavicembalisti della sua generazione ed è considerato dalla critica musicale internazionale: «calibratissimo e introspettivo [...] uno dei maggiori allievi del grande Luigi Ferdinando Tagliavini, dal quale ha certamente mutuato la pulizia del tocco e del fraseggio» (“Strumenti e Musica”, 1986); «uno dei massimi esperti di musica rinascimentale e barocca e di tastiere storiche» (Nicola Sbisà, “La Gazzetta del Mezzogiorno”, 2004); «uno dei più grandi organisti italiani» (Reggio Emilia, Festival “Soli Deo Gloria”, 2017); «dem Kreis der angesehendsten italienischen Spezialisten für Renaissance- und Barockmusik zugerechnet wird. […] Morgante hat als Organist, Cembalist und Musikwissenschaftler von internationalem Renommee» (Herbert Busch, “Schaumburger Zeitung”, 2018); «[…] fra i più importanti clavicembalisti e tastieristi del nostro tempo […]» (“il Diapason”, Newsletter n. 173, 2019). Diplomato in Organo e in Clavicembalo, laureato in Musicologia, specializzato in Scienze della Formazione, è stato allievo di Luigi Ferdinando Tagliavini, Gustav Leonhardt, Colin Tilney, Marie-Claire Alain, Sergio Vartolo. Come ricercatore e filologo ha lavorato a vari Progetti musicali europei, svolgendo nel contempo attività didattica in Conservatorio (Campobasso, Roma) e nell’Università (Bari, Roma). Relatore nei più importanti Congressi musicologici internazionali, autore di fondamentali testi di musicologia diffusi in tutto il mondo e tradotti in varie lingue, dalla fondazione (1985) è Direttore dell’Istituto Mediterraneo di Musicologia. Di molte composizioni del passato ha eseguito recuperi e restauri critici; è inoltre considerato uno dei massimi studiosi e interpreti della musica di Girolamo Frescobaldi. Docente emerito di Organo all’Accademia Organistica “G. Insanguine” di Monopoli (Bari), per la rilevanza della sua attività didattica in campo organistico gli è stato conferito il prestigioso PREMIO ABBIATI della Critica Musicale Italiana sotto l’Alto Patronato del Presidente della Repubblica (Fiesole, 2008). Numerose le sue partecipazioni a importanti Festival e Rassegne concertistiche in Italia e all’estero, nella duplice veste di organista e di clavicembalista, dove è inoltre regolarmente invitato a svolgere Masterclass e Corsi di perfezionamento.

 

 

 

 

BIOGRAFIE

Domenico Morgante mit einem mehr als vierzigjährigen künstlerischen Lebenslauf auf Weltklasseniveau, ist heute einer der bedeutendsten Organisten und Cembalisten seiner Generation, und er wird von der internationalen Musikkritik angesehen als <<einer der größten Experten der Renaissance- und Barockmusik und für Historische Tasteninstrumente>> (Nicola Sbisà, "La Gazzetta del Mezzogiorno", 2004); <<dem Kreis der angesehendsten italienischen Spezialisten für Renaissance- und Barockmusik zugerechnet wird. (...) Morgante hat als Organist, Cembalist und Musikwissenschaftler von internationalem Renomée...>> (Herbert Busch, "Schaumburger Zeitung", 2018); sowie als <<einer der größten italienischen Organisten>> (Reggio Emilia, Festival 'Soli Deo Gloria, 2017).

Er hat Diplome für Orgel und Cembalo, sowie einen Doktortitel der Musikwissenschaft, Spezialgebiet Erziehungswissenschaften, erworben, und er war Schüler von Luigi Ferdinando Tagliavini, Gustav Leonhardt, Colin Tilney, Marie-Claire Alain, Sergio Vartolo. Als Forscher und Philologe hat er an verschiedenen europäischen Musikprojekten gearbeitet, und er hat gleichzeitig Lehrtätigkeiten an Konservatorien (Campobasso, Rom) und an Universitäten (Bari, Rom) ausgeübt. Als Musikwissenschaftler hat er von vielen Kompositionen der Vergangenheit eigene Wiederher- stellungen und kritische Ausgaben aufgeführt; er kann er auf etwa hundert Publikationen verweisen, die in der ganzen Welt verbreitet und in verschiedenen Sprachen übersetzt wurden. Er gilt als einer der größten Gelehrten und Interpreten der Musik Girolamo Frescobaldis, man verdankt ihm die historische Wiederentdeckung des flämischen Madrigalisten Jachet de Berchem (ca. 1505-1567) und die Entdeckung und kritische Untersuchung des "Lapazaya Codes", der ältesten italo- albanesischen musikalischen Quelle. Ende der Sechziger Jahre, obwohl noch sehr jung, war er einer der Ersten in Italien, der sich mit der philologischen Interpretation von Alter Musik und dem Konzertieren auf Historischen Instrumenten beschäftigte, wodurch er sich sehr schnell ein hohes Ansehen von internationaler Bedeutung eroberte. Aufgrund seiner großen Erfahrung auf dem Gebiet der Organologie hat er die Restaurierung von wichtigen Historischen Tasteninstrumenten geleitet, wobei er zu verschiedenen Gelegenheiten auch mit dem Italienischen Ministerium für Kulturgüter und Umwelt zusammengearbeitet hat. Er ist Referent auf den wichtigsten internationalen Kongressen der Musikwissenschaft, und er ist Direktor des Istituto Mediterraneo di Musicologia (Mediterranes Institut für Musikwissenschaft) seit seiner Gründung (1985).

Als Professor Emeritus für Orgel an der Orgelakademie "G. Insanguine" in Monopoli (Bari) wurde

ihm, für seine großartigen didaktischen Aktivitäten in dem Fachgebiet Orgel, der bedeutende PREMIO ABBIATI der Italienischen Musikkritik unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik verliehen (Fiesole, 2008). Im Jahr 2013 hat er bedeutende Anerkennungen aus der künstlerischen und akademischen Welt Albaniens erhalten (Musik Biennale, Durazzo; Ministerium für Kultur, Tirana). 2016 hat er den Historischen Thriller "Il segreto di Santa Cecilia" ("Das Geheimnis der Heiligen Cäcilia") veröffentlicht, der es bereits geschafft hat, in die internationalen Bestsellerlisten zu gelangen.

Zahlreich sind seine Mitwirkungen bei bedeutenden Festivals und Konzertreihen in Italien und im Ausland, in der doppelten Eigenschaft als Organist und Cembalist; insbesondere seien erwähnt seine kürzlichen Tournéen in Deutschland und in Norwegen, wo er der weltweit erste Organist war, der in Skandinavien ein Programm aufgeführt hat, das vollständig Girolamo Frescobaldi gewidmet war (Fjaere/Grimstad, Frescobaldi-akademiet, Juli 2018).

 

(Übersetzung aus dem Italienischen: Cornelia Schünemann)